23. - 27. Februar 2008

Nach einem Tag Sightseeing in Adelaide (uebrigens seeeehr schoene und gemuetliche Stadt) entschieden wir uns spontan, bereits am Sonntag nach Kangaroo Island zu fahren. „Internetseidank“ konnten wir die Faehre noch buchen, fuer die 100 km bis nach Cape Jervis rechneten wir eine gute Stunde Fahrzeit. Das boese erwachen kam aber dann am naechsten Morgen bei der Abfahrt in Adelaide, als Kuere das GPS programmierte: Monsieur GPS erklaerte uns, dass wir mindestens eineinhalb Stunden brauchen fuer diese Fahrt! Das hiess im Klartext: Gas geben und sich nicht von den strengen Bullen erwischen lassen. Guenz ist sich nicht sicher, ob der geblitzt wurde…*hihi*
Wettermaessig wars auch nicht gerade zum Schreien, es regnete…
Puenktlich trafen wir bei der Faehre ein und konnten an Bord gehen, der Spass konnte losgehen ;-)
Nach einem fast obligatorischen Besuch beim Visitorinformation-Point, wo wir mit Karten und Infomaterial bomardiert wurden, suchten wir der Reihe nach die Attraktionen auf. Da die Insel nicht wirklich gross ist (150km lang und etwa 80km breit), konnten wir uns echt vertoerlen.
Seal Bay: Seeloewen in Huelle und Fuelle, feiner Duft in der Luft, fuer Schweizer-Gourmet-Nasen sehr gewoehnungsbeduerftig.
Little Sahara: riesige weisse Sanduenen mitten in der Pampa (die groesse laest sich nur schwer schaetzen, aber  mindestens 30 Meter hoch), praesentierte es sich uns wie verschneite Schneeberge. Hatte in der Tat „Snowboarder“, die die Duenen runter flitzten!
Western K.I. Caravan Park / Koala Walk: netter Campingplatz mit frechen Voegeln, schon beim Eingang sichteten wir einen Koala. Beim abendlichen Rundgang durch den nahe gelegenen Koala Walk hatten wir das Glueck, weitere Koalas zu beobachten. Ein maennliches bruenstiges Tierchen bot uns eine besondere Show (da kann jeder Sexfilm einpacken *hihi*). Unzaehlige Wallabies und Kaengurus hoppelten ebenfalls im Park herum.
Flinders Chase: leider sind fast 90% des Nationalparks (ca. 700 km2) letzten Dezember abgebrannt. Jene Tiere rannten nach Aussage Einheimischer Richtung Meer und stuerzten dort ueber die Klippen in den Tod. Jedenfalls sahen wir kaum Lebewesen hier…
Obligater Besuch von Admiral Arch, war aber wirklich wunderschoen! Im Gegensatz zu Seal Bay, hausen hier Seehunde (riechen aber leider auch nicht besser als die Seeloewen).
Auch der anschliessende Besuch der Remarkable Rocks hat uns beeindruckt, vor allem nach dem wir die Entstehungsgeschichte studiert haben. Mehr konnten wir in diesem Nationalpark leidern nicht erkunden, der groesste Teil ist wegen des Brandes immer noch gesperrt.
Stokes Bay: schoenes, natuerliches Merrbassain, das nur durch einen natuerlichen Tunnel unter grossen Felsbloecken erreichbar ist. Leider war zu kuehl fuer ein Bad.
Emu Bay: wiederum schoener Strand, immer noch zu kuehl fuer ein Bad.
Emu Ridge Eucalyptus Distillery: Touriattraktion… (aber wenigstens hats hier Emus).
American River: boring! (sehr viele Haeuser mit „Sale“ angeschrieben sagt alles aus…)
Kingscote: nettes Staedchen, aber auch „boring“. Alles nur Cafes, ohne Alk-Lizenz, also müssen wir unser Fuerobebier auf dem Campsite saufen. *hihi*
Die typisch australische Flora und Fauna wird einem hier auf einen Schlag geboten. Fazit: Zeit und Geld wert!
Rueckreise aufs Festland verlief problemlos. Nun sind wir wieder in Adelaide und Guenz in Mt. Gambier (wir mussten noch mal zurueck, um unser zusaetzliches Reserverad und die Duenenstange zu holen bei unserem Autovermieter in Adelaide), wir geniessen hier noch die Abendsonne und ein zuenftiges BBQ.


Kommentar schreiben

Der Beitrag wurde am 27. Feb. 2008 um 13:17 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.