28. Februar – 02. Maerz 2008

Die Strecke Adelaide -> Mt. Gambier sah auf der Karte seeehr vielversprechend aus, war aber letztendlich eher „boooooring“. Zudem blies ein boeiger Wind unser „USO“ (diesen Spitznamen gaben wir unserem Goeppel bereits beim 2. tanken und bedeutet: Unbekanntes Sauf Objekt ;-) ) auf der Fahrbahn hin und her. Aus den geplanten 4.5 Std. wurden dann 6 Std.; reichte aber trotzdem, um die Kraterseen von Mt.Gambier noch bei Tageslicht zu sehen. Der groesste Namens Blue Lake macht seinem Namen alle Ehre, unglaublich saphirblaues Wasser, am tiefsten Punkt immerhin 200m tief, ein gigantisches Reservoir fuer die sonst nicht gerade Wasserverwoehnten Suedaustralier (South Australia = trockenster Staat auf trockenstem Kontinent, extrem viele Wasserrestriktionen, groestenteils ist hier wirklich alles „chruesch-duerr“). Auch die naechste Etappe bis zum Ausganspunkt der Great Ocean Road war nicht extrem berauschend -> wir merkten, dass wir boring (=langweilig) nun in verschiedene Stufen einteilen muessen. *hihi* Die knappen 300km bis Port Campell spulten wir nun im Staat Victoria ab (Tempolimite 100km/h!). Immense Flaechen Waelder, Gemuesebau, Weinbau, millions of Kuehen in allen Variationen und noch mehr Schafe (die man dann wiederum im Nullarbor quasi als Konserven auf den Road Trains wiedersieht…*oooohh*). Nach einer weiteren „arschkalten“ Nacht (Autorin dieses Berichts trug mittlerweilen fast die Haelte der mitgebrachten Kleider am Leibe ;-) ) suchten wir der Reihe nach die Highlights der Great Ocean Road auf. London Bridge: fiel im 1990 zusammen, mittlerweilen steht nur noch der 2. Bogen im Meer. Zwei Touristen standen damals auf dem 2. Brueckenbogen, als der erste ins Meer stuerzte…sie wurden nach ein paar Stunden gerettet. Grotto: Durch Naturgewalten (konstant heranrollende Wellen und Oberflaechenwasser in Form von Regen) wird der weiche Stein, sogenannter Limestone in unglaublichen Variationen bearbeitet. Hier zum Beispiel in Form einer malerischen Hoehle mit Aus- bzw. Durchblick aufs tosende Meer. (Weder Guenz noch Kuere konnten sich fuer meine Idee begeistern, oben auf dem Touriparkplatz ein Grotte zu bauen und dort dann Polenta und Risotto zu verkaufen…) The Arch: Eine weiter spezielle Felsenbruecke, die im Meer trohnt, majestaetisch und bizarr, beautiful. Loch Ard Gorge: Hier zerschellte 1876 ein Dreimaster,die zwei einzigen Ueberlebenden wurden durch einen Felsdurchgang in eine malerische Bucht gespuelt. Hier war ebenfalls noch ein „Blowhole“ zu bestaunen, doch wegen der starken „Bise“, die immer noch herrschte, war davon kaum was zu spueren. 12 Apostels: Entgegen den anderen Lookouts wimmelte es hier nur so von Touristen. Die 12 Apostel sind auf einem 12 km langen Kuestenstreifen verteilt, an besagtem Lookout sind jedoch sechs auf einen Schlag ersichtlich.Vor ein paar Jahren waren es noch sieben, einer ist zusammengebrochen, also waeren es gemaess Schulbuch nun nur noch elf, aber wen kuemmerts? ;-) Der Rest der Great Ocean Road glich dann eher einem Ausflug in die Schweizer Alpen, eine Kurve folgte der anderen, Hoegerli uf, Hoegerli ab. Wir vermuteten, dass sich hier ein Nullarbor (das sind die vorher beschriebenen 146, 6 km schnurgerade Strasse) – Gegner verwirklicht hat… Nun ist Sonntag, wir fruehstueckten bei ca 8°C, es gab ausnahmsweise Honigbroetchen fuer alle (ist an normalen Wochntagen das privileg der Honigprinzessin ;-) ). Momentan geniessen wir bei herrlichen 28°C in Melbourne die Sonne und wollen dann im Staetdchen irgendwo eine Maffiatorte essen gehen. Gleich vor unserem Campingplatz ist eine Busstation  wir koennen die Autos also stehen lassen und alle mal zuenftig eins kippen *hihi*.


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Der Beitrag wurde am 02. Mar. 2008 um 21:23 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.