Blue Mountains

Ueberraschenderweise fuehrte und die Strecke in die  Blue Mountains nicht durch die Valleys, sondern ueber den Bergruecken, und so waren wir sehr schnall auf 1000m/Meer. Soweit das Auge reicht -> Eukalyptusbaeume -> betoerender Duft stieg in unsere Nasen, wir fuehlten uns fast so „high“ wie die Koalas. *hihi*
Geplant war eine Uebernachtung Katoomba, doch der Campingplatz war bereits voll -> an diesem Wochenende wurde ein 40km–Lauf in den B.M. abgehalten. Doch 2 Doerfer weiter fanden wir noch einen Stellplatz; Blackheath war eh der bessere Ausgangspunkt fuer einen Bushwalk, im Dorf selber sind zwei beruehmte Aussichtspunkte, was wollen wir mehr? Doch als wir beim Lookout Govetts Leap Falls waren, konnten wir kaum mehr was erkennen, stockdicker Nebel zog aus den Taelern die Klippen rauf. Kurz darauf fings an zu troepfeln, es entwickelte sich dann sogar ein Mega-Gewitter, dass sich ueber mehrere Stunden ueber uns entlud (Kuere Stellte am naechsten Morgen fest, dass unser Fahrzeug direkt neben einem Hochspannungsmasten mit Trafo steht…).
Am naechsten Tag besserte sich das Wetter, wir entschieden uns fuer eine Wanderroute namens „Grand Canyon“. Zuerst fuehrte uns eine recht abenteuerliche Route ca. 500 Hoehenmeter tiefer ins „Grosse Valey“, danach durch den Canyon an zum Teil senkrechten Felswaenden entlang, um dann am Schluss die 500 Hoehenmeter  wieder zum Ausgangspunkt raufzukraxeln. Wir waren sehr stolz darauf, dass wir Oldies diese Route in 3 Stunden geschafft haben (deklariert war sie als 3.5 – 4 Stunden). J
An einem Infopoint hoerte ich jemanden von den 3 Brothers sprechen -> da musste ich hin, Kuere liess sich ueberreden. Ausgeruestet mit einer von Hand gezeichneten Karte machten wir uns auf die Suche nach diesen drei Bruedern, und wir haben sie gefunden -> 3 Felsbrocken, in Reih und Glied, fast so wie die 3 Sisters, nur im „Bonsaiformat“. STRIKE! Die wenigsten Touristen bekommen diese zu Gesicht, wir trafen auf 1 1/2 Stunden keine Menschenseele.
Nach einem Fruehstueck bei 6°C (!) starteten wir am naechsten Tag bei schoenstem Wetter zu den beruechtigten 3 Sisters, die drei Damen standen aber mit den Fuessen nach im Nebel. Busse voller ruecksichtsloser Schlitzaugen wurden zum Aussichtspunkt „Echopoint“ gekarrt, schlussendlich schafften wir es aber auch noch ein paar Bildchen zu knipsen. Eine Fahrt mit Skywalk, Cableway etc. schenkten wir uns dann aber, da sich der Nabel nicht so schnell zu verfluechtigen schien, und die ganze „Show“ erst noch am „Hoger“ nebenan ablief, und wir keinen Ober-Mega-Zoom-Fotoapparat dabeihaben ;-) . Fuer die Rueckfahrt an die Kueste liess sich dann Frau „TomTom“ (= unser GPS) etwas unkonventionelles einfallen -> schnellster Weg = 3. Klass-Straesschen -> wir fuhren eine Passstrasse, da kann die Tremola also einpacken! Unzaehlige Haarnadelkurven mit jeweils gut 15% Steigung, so eng dass auch ein PW beide Spuren nutzen musste… Great! Im „Unterland“ wars dann wieder herrlich warm, so um die 26°C, um 11 Uhr abends auch immer noch ueber 20°C -> dasch ä läbe! (so gefaellts Mutti J).


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Der Beitrag wurde am 10. Mar. 2008 um 18:52 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.