Andamooka… unbelivable, we never forget it!

In diesem Opal-Village wollten wir uns ueber den Opalabbau informieren und begaben uns deshalb ins Informationscenter. Der Poesteler-Miner-Infoman etc. meinte, ueber die Ostertage sei schlecht, dann machte er uns aber mit Juergen bekannt (Berliner, der den Winter hier verbringt und nach Opalen sucht). Juergen war dann bereit, uns am naechsten Tag mit auf sein Claim zu nehmen (plus minus 50 x 100m ;-) ), um zum letzten mal dort nach Opals zu buddeln. Bei Juergen zuhause wohnt fuer die naechste Zeit auch Uwe, der sonst in Queensland wohnt, frueher aber auch in Andamooke buddelte. Am Abend im Pub stellte Juergen uns dann noch Frank vor à 89 Jahre alt, ein Preusse, gewitzt und fuer sein Alter vollvital, Vollblut-Andamookaner. Nach unheimlich vielen interessanten Informationen (wie Opals entstehen, wo, was sie sind, was daraus gemacht werden koennte, die „Geschichte“ von Andamooka  etc.) legten wir uns um Mitternacht nach einem kleinen Imbiss à wir hatten das Znacht vergessen à ins Bett, den morgen um 8:30 Uhr war wieder Treffpunkt bei Juergen. Ubernachtet haben wir auf dem Parkplatz von Peter und Margot, dem eingangs erwaehnten Poesteler.
Puenktlich trafen wir am naechsten Morgen bei Juergen ein, es war aber nun nicht sicher, ob Pavel (oder Paul), der Baggerfahrer, nun heute wirklich in den Claim wollte…also Stippviste bei Pavel und nachfragen (Paul ist ein absolutes Scherzcake aus Tschechien, „Partner“ von Juergen, die Haelfte jedes Fundes aus dem Claim geht an ihn). Pavel liess sich ueberreden, trotz Oster-Besuch seiner Angehoerigen aus Adelaide. In der Grube trug dann Pavel mit dem Bagger eine letzte Schicht Gestein ab, um zum Opal-Level zu gelangen. Zwischendurch kontrollierten Juergen und Uwe, ob was kostbares zum Vorschein kommt. Die Ausbeute war dann ein Brocken mit einer rechten Opalader, Juergen hofft, dass das Ding etwa 6′000 AUD einbringt. Wir fuhren wieder zu Juergen, unterwegs trafen wir im Bottle Shop aber John ( Miner und Schleifer), der uns anbot, mit uns zum White Dam zu fahren, einer Untergrundmine. John lud lud uns nach dem informativen Tripp zu sich nachhause ein auf ein Bier, zeigte uns Videos und erzaehlte uns seine Lebensgeschichte (Serbe, als junger Bursche ausgewandert, erfolreicher Opaljaeger, dann schwerer Brandunfall, dann Frau und Kinder weg etc.). Dann zeigte er uns, wie die Opale geschliffen und gefinished werden, und er schenkte uns jede Menge Opals…einfach so…
Die naechste Nacht verbrachten wir auf dem „offiziellen“ Campingplatz. Der Besitzer, Arthur, weihte uns dort in die Geheimisse des „ruetelens“ ein.  Sogar Kuere, der das als Humbuk anschaute, fand mit den Ruten so einen Opal, den Arthur in die „Praerie „ warf… unbelivable!
Am naechsten Tag wollten wir nochmals mit Juergen und Uwe noodeln gehen (nicht was ihr denkt! Noodling ist ein Begriff der Aboriginals und bedeutet: in den Steinhaufen nach Opalen suchen à ist so aehnlich wie das mit dem blinden Huhn, das ein Koernchen findet *hihi)
Sowohl Juergen als auch Uwe hatten nach ein paar Minuten je eine „painted Lady“ (= Steinbrocken mit einer etwa 2mm dicken Opalschicht in den wunderschoensten Farben), beide fanden aber den zweiten Teil dazu nicht (waere wertvoll gewesen). Spaeter kam Pavel dazu, sah einen Brocken, sagte zu Kuere: „give me your hammer“, „braetschte“ eins auf den Stein, der brach in zwei Haelften und… ein unglaublich schoener Opal kam zum Vorschein… Wir selber fanden dann auch ein paar kleine Steinchen… nach Aussage unserer Freunde aber wertlos ;-) (Den Traum, unsere Ferien mit einem Megafund um ein paar Monate zu verlaengern, platzte also, *hihi*, aber à wir gehen ja noch nach Cooper Pedy…!)


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Der Beitrag wurde am 26. Mar. 2008 um 15:08 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.