2. Teil …to Coober Pedy

Fast schweren Herzens verliessen wir am Nachmittag unsere neu gewonnenen Freunde, um ueber den Oodnadatta Track unsere Reise nach Cooper Pedy fortzusetzen. Fantastische Landschaften, kaum beschreibbar! (Kuere meinte zwar, wenn man eine Stunde auf dem Beifahrersitz pennt, merkt man nicht, dass man 70 km weiter ist…ich aber konnte mich an jedem Steinchen ergoezen ;-) ). Unterwegs machten wir einen Abstecher zu den Mound Springs, extrem speziell  da fliesst doch tatsaechlich warmes Wasser oben aus den Huegeln! Zum Teil „blubbert“ es regelrecht aus Felsenbecken zutage, was im Umkreis von ein paar Metern zu einer ueppigen Vegetation fuehrt. Erklaerung fuer dieses Phaenomen: unter einem grossen Teil der „Desert“ liegt das Artesische Becken, ein Heisswasserpool von immensem Ausmass. In diversen Formen tritt es gebietsweise an die Oberflaeche oder wird angezapft als Wasserversorgung fuer Mensch und Tier  Wasser schmeckt fuer uns aber „komisch“… Auf dem Campsite in Coward Springs haette es sogar einen Hot SPA gehabt (natuerlicher warmwasser Whirlpool analog Mound Springs), wir liessen aber den Spass sein, da uns wieder mal 100′000 Fliegen im Nacken sassen… Weckdienst am naechsten Tag uebernahmen die Scharen von Kakadus… da kann ein Schweizer Wecker nicht konkurrieren. An alle Schweizer Voegel: ab ins Trainingslager, da konnt ihr noch was lernen! *totlach* Hellwach bemerkten wir sofort den naechsten Platten… wieder mal hinten links, also Radwechslen (koennen wir nun schon fast im Schlaf ;-) ). Wir beschlossen zu Pokern und nach Cooper Pedy weiterzufahren, wir hatten ja noch einen Joker: unser 2. Reserverad…auf solchen Tracks ein absolutes „muss“! ( Plan ging uebrigens auf *hihi*). Unterwegs statten wir dem legendaeren Williams Creek Roadhouse/ Pub einen Besuch ab und verewigten uns dort, das ist Pflicht. Von dort gings auf einer dirty Dirt Road nach Coober Pedy. War umwerfend schoen, Kuere hat keine Sekunde gepennt… real Desert, die Piste absolut krass und kurvig (Duenenumfahrungen oder Ueberquerungen), genau so wie auf den Bildern von Simpson Desert Durchquerungen..aber wir waren ja auch mitten drin. Erste Handlung in Cooper Pedy: Tanken (kennen wir ja schon) und Reifen flicken (kennen wir nun wirklich auch schon). Belastungsposten „Reifen flicken“ und „Diesel auffuellen“ halten sich nun schon beinahe die Waage in unserem Budget *grins*. Diesmal beschlossen wir aber nun, da dieser Schlauch bereits 3 Pflaesterli hatte, diesen nicht mehr flicken zu lassen, sondern durch einen neuen DICKEN ersetzen zu lassen.


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Der Beitrag wurde am 26. Mar. 2008 um 15:10 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.