…around Katherine

Unsere naechsten Highlights sind ueber 1000km entfernt, also stand Kilometer abspulen auf dem Programm.
Mit flotten 120 – 130 km/h brausten wir ueber den HWY -> dass machte unseren USO unheimlich durstig, er „soff“ ueber 20 lt/100km ! Beim Halt in Wycliff Well bewunderten wir die gruenen Maennchen. Der Roadhousebesitzer ist ueberzeugt, dass „sein“ Gebiet Landeplatz fuer UFO’s ist (wir verstehens, wenn man ein paar Jahre hier leben muss, muss man auf komische Gedanken kommen ;-D )
Den naechsten Halt machten wir bei den Devil Marbels. Viele hundert Steinkugeln mit Durchmessern von 10 und mehr Metern liegen kreuz und quer auf einem riesigen Gebiet herum, wie von Zyklopenhand verstreut. Ueber die Entstehung dieser Kugeln ist man sich nicht im Klaren (auch wir fanden es nicht raus…). Wir waren nun im Tropengebiet (Tennant Creek), Tagestemperatur um 35°C und Nachtabsenkung auf etwa 20°C.
Am naechsten Tag ging’s weiter nordwaerts, beim Glacestop in Elliot wurden wir von einer Schar frechen Pfauen umzingelt die „geil“ auf unsere Glacen waren. Schwanzfederjagd war aber erfolglos.. *hihi*  Den naechsten Stop legten wir im legendaeren Daily Water Pub ein, die Tapete in diesem Schuppen besteht aus BH’s, Hoeschen, Geldscheinen und anderen Objekten, die die Touris als Souvenier an die Waende tackern. Unser Nachtlager errichteten wir dann im Mataranka Homestead, ein sehr idyllischer Platz mitten im Regenwald, mit einem 34°C warmen Thermalpool -> nach der langen Autofahrt eine willkommene Entspannung. Bei den Sanitaereinrichtungen tummelten sich am Abend jede Menge Getier herum: faustgrosse Aga-Kroeten, Geckos, Froesche, Spinnen (waeh!!!) und Wallaroos rum. Hier braucht man am Abend wirklich keinen Fernseher!
Am naechsten Morgen erfrischten wir uns in den nahegelegenen Bitter Springs, ebenfalls Thermalquellen. Hier konnte man ein paar hundert Meter im „Fluesschen“ durch den Regenwald schwimmen, ein Erlebnis fuer ALLE Sinne: Wasserschlangen, stellenweise ekelerregende Duefte und herabhaengende Spinnennetze mit fetten Spinnen drin, und auf dem Fussmarsch zurueck zum Auto erschraken uns noch 4 schwarze Wildschweine die aus dem Busch sprangen, genau vor unseren Fuessen durch (riesen Gekreisch der weiblichen Teilnehmerin an diesem Ausflug inbegriffen!!! *hihi*).
Aus dem geplanten Abstecher in die Katherine Gorge wurde dann leider nichts, wegen zuviel Wasser schnorcheln nach Angaben des Rangers einige Salzwasserkroekis in der Schlucht rum… wir beschlossen daher zu den Edith Falls zu fahren, dort hat’s gemaess Ranger keine. ;-)
Das Busch-Camp bei den Edith Falls war dann wirklich wunderschoen.
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck machten wir uns dann zu Fuss auf den Weg zum Sweet Water Pool. Unterwegs kamen wir an den 2 hoeher gelegenen Pools der Edith vorbei, im Upper Pool goennten wir uns im 2 graedigen, kristallklaren Wasser eine Badepause. Aus dem Weiterwandern wurde dann aber nichts, die Route war in Folge Unterhaltsarbeiten „closed“ (es wurden „kontrollierte Feuer“ gelegt, um das mannshohe Gras zwischen den Baeumen abzufackeln). Am Nachmittag tummelten wir uns noch im untersten Pool. Ploetzlich spuerte Thess einen Biss am Bein und verliess fluchtartig das Wasser (Suesswasserkroeki???). Kuere: „es het da sicher nid Zueg’s drinn wo biist!“ …  bis er dann selber ebenfalls gebissen wurde (und ebenfalls fluchtartig das Wasser verlies *hihi*). Erklaerung des Rangers, der am Ufer sass und uns amuesiert beobachtet hat: es hat hier kleine schwarze Fische, die tatsaechlich beissen, wenn man Mueckenstiche oder Wunden hat -> Mueckenstiche hatten wir massenhaft zu bieten. Jedoch versicherte er uns, es seien keine Piranhas -> Seeehr beruhigend, die Bademotivation ist dann aber doch gesunken.


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Der Beitrag wurde am 23. Apr. 2008 um 8:35 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.