..Kakadu and Litchfield NP

Aus all unseren geplanten Tripps im Kakadu NP wurde nicht viel, alle interessanten 4WD-Tracks waren noch gesperrt (flooding). Das bewog uns dazu, einen Scenic Flight zu buchen à so konnten wir wenigstens von oben einen Blick auf den wunderschoenen Nationalpark erhaschen. Guenz entschloss sich, bereits am naechsten Tag nach Darwin zu reisen, er hatte das Gebiet bei einer frueheren Reise bereits ueberflogen.
Beim Nachtessen leistete uns ein Dingo Gesellschaft, 3 Meter neben uns legte er sich hin und machte ein Nickerchen. Seine Brueder und Schwestern machten sich dann in der Nacht auch lautstark bemerkbar, sie heulten immer wieder den Mond an.
Am naechsten Tag starteten wir am Mittag zum „Abenteuer“ Rundflug. Smithie, unser Bush-Bruchpilot *hihi* fuhr uns mit dem Bus zum Flugfeld, und wir konnten in einer 6-Plätzer Cessna, die nahezu so alt wie Smithie war (à und Smithie ist wirklich nicht der Juengste!! ;-) ) Platz nehmen. Mit von der Partie waren auch ein reiches Amerikanermutti mit ihrem Soehnchen. Mutti erklaerte dem Piloten, dass Soehnchen unbedingt neben dem Piloten sitzen muss…uns wars egal, schliesslich hat das Flugi ja ringsherum Fenster, und bei dieser Maschine sieht man vom Sitz aus durch die Frontscheibe eh nichts. Nach einer schnellbleiche, wie man im Notfall aus der Kiste rauskommen kann, startete Smithie die Maschine, holpperte uber die Landebahn und truddelte dann dem Himmel zu (Silverstar im Europapark kann einpacken! ;-) ).
Wir ueberflogen der Reihe nach die Hihghlihts des Nationalparks: Twin Falls, Jim-Jim Falls, Double Falls und weitere Falls ebenFalls *grins*,  dann uebr das Wetland, ein Blick auf Anhermland, und zum Schluss ueber die Uranmine in Jabiru.
(Nach einer halben Stunde Flug fing das Ami-Bubi vorne beim Pilot an zu kotzen, er kotzte wacker weiter bis und mit Landung à wir waren nun seeeeehr froh, hatte er den Platz beim Piloten und nicht neben uns! *hihi*.)
Am Nachmittag machten wir den obligaten Hoehlenmalereien-Tripp: Nourlangie Rock und Ubirr.
Das einzig geile an diesem Ausflug war fuer Kuere, dass man auf der Zufahrtsstrasse nach Ubirr an zwei Stellen den Fluss durchqueren musste (mehr als 30cm Wasser auf der Strasse).
Auch an diesem Abend gesellte sich „unser“ Dingo wieder zu uns, diesmal legte er sich sogar fast unter unseren Campingtisch, wohl in der Hoffnung, dass da mal was fressbares vom Tisch fallen koennte…
Letztes „must do“ im Kakadu: Jumping Crocodile! Mit einem Boot gings auf den Adelaide River. Schon nach wenigen Metern sichteten wir das erste Kroeki. Mit Fleischbrocken à ca. 1kg wurden die Tiere zum Boot gelockt und dann zum „jumpen“ gebracht. Je nach Laune und Hunger schossen die Krokodile 3 Meter aus dem Wasser, um an die Snacks zu gelangen. Das vorgaenig von uns belaechelte strikte Badeverbot in den Gewaessern im Kakadu erhielt fuer uns nun eine andere Bedeutung, besonders als Hannibal, ein ca 80jaehriger 6m langer Brocken mit einem furchterregenden „Gring“ ums Boot herumschwamm und uns anglotzte…unheimlich! Weiter gings dann in den Litchfield NP, aber auch hier waren jene Touren noch geschlossen.
Da es hier in den Tropen sehr warm ist (durchschnittlich 35°C), goennten wir uns eine Abkuehlung im Buley Rockhole und in den Florence Falls (beide gemaess Ranger kroekifrei, aber wir waren nun bedeutend wachsamer!).  Buley Rockhole wird als der „strongest Whihrlpool from Australia“ angepiesen – und das war er auch. Das Wasser stroemt nacheinander ueber etwa 1m hohe Absaetze in Felsenpools, ca 10 davon sind zum Baden freigegeben. Erfrischung hielt sich zwar in Grenzen, da das Wasser ca 30°C warm war, aber Massageeffekt 100%. Unser Nachtlager schlugen wir im Bushcamp bei den Wangi Falls auf, hier lesteten uns an Stelle von Dingos massenhaft Insekten Gesellschaft. Aber nicht genug: beim abendlichen Toilettenbesuch dann der Schock! Eine handgrosse fette Spinne sass beim Eingang zum Damenklo, was Thesi zu einem spontanan „hie gangeni nid ine..“ bewog. Beim Herrenklo sah’s dann besser aus, da war eine Spinne des selben Kalibers „nur“ noch auf einer der 2 Toiletten zu finden.
Die geplante Kurzwanderung zu den Wangi Falls fiel schon mal aus, Kroekialarm, Gebiet um den See war mit Plastikbaendern abgesperrt (Merker einschalten: wir haben ca. 200m vom See entfernt gepennt, und Kroekis gehen ja bekanntlich auch mal an Land..). Entgegen den Vortags eingeholten Informationen beim Tourist Info, war auch aus den beiden anderen geplanten Wanderungen nichts geworden -> Road Closed, Busse bei Missachtung AUD 2000.-. Spontan entschlossen wir uns nochmals in die Whirlpools zu gehen, und dann Richtung Darwin zu reisen. Unterwegs statteten wir der Kroekifarm einen Besuch ab. War interessant, stank aber fuerchterlich. Ein Teil der Tiere, welche zur Schau gestellt werden, sind Krokodiele welche in den NP’s gefangen wurden, es werden hier aber auch Krokodile gezuechtet. Die kommerzielle Verwertung von Fleisch und Leder ist nur bei wildlebenden Krokodilen verboten.
Nun sind wir in Darwin und verbringen die letzten Tage im Northern Territory mit Sightseeing und mal schauen wie wir unser Gepaeck auf 20kg/Nase abspecken koennen… :-D


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Der Beitrag wurde am 23. Apr. 2008 um 8:43 veröffentlicht und wurde in der Kategorie unterwegs... gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.