Von Perth nach Carnarvon

Auflösung der Quizfrage: eine Autotüre, wenn’s heiss wird, kann man die Scheibe runter kurbeln…
*totlach*

Unser erster Tag Richtung Norden war erlebnisreich… Um die Mittagszeit setzte ich im wahrsten Sinne des Wortes unser Buschtaxi in den Sand – ich hab ne Düne unterschätzt ;-) . Nach einer Viertelstunde (schaufeln und so) konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Küre sass nun am Steuer, uns so kamen wir nun fehlerfrei bis nach Cervantes. Jetzt war ein Bad im wunderschönen türkisblauen Meer angesagt. Nach ein paar Sekunden sprintete ich aus dem Wasser – irgendwas hat mich gestochen. Küre meinte, er sehe keine Quallen, also ging ich wieder rein.  Zwei Minuten später war ich wieder draussen und hatte rote Striche mit Blasen auf der Haut. Ein Einheimischer erklärte uns dann, dass sei von den Tentakeln von Quallen, die weiter draussen seien, diese würden von den Schiffsschrauben abgehackt und an Land geschwemmt.

Am nächsten Tag mussten wir neue Campingstühle kaufen gehen. Nach nicht mal zwei Wochen haben wir unsere „Aldimodelle“ bereits geschrottet. Weiter auf dem Programm stand ein Besuch der Hutt River Provinz. Ein australischer Bauer hat vor 40 Jahren diesen Staat gegründet, da er mit der australischen Regierung nicht klar kam. Auf dem eigenen  Postamt wurden wir von der Fürstin Shirley (ca. 80 jährig) bedient, sie leckte die Marken ab, die sie auf unsere Postkarten klebt. Hutt River ist von Commonwealth akzeptiert – hat sogar eigene Banknoten… In der Provinz leben nur Familienangehörige, insgesamt etwa 50 Personen.

In Kalbarri besuchten wir die „must see“-Spots im National Park. Da es aber in den letzten Tagen im Landesinneren ziemlich geregnet hat, konnten wir nur ein paar der Spots „bewandern“.  Der Murchinson River schlängelte sich in Form einer breiten braunen Brühe bis ins Meer und hatte einen Affenzahn drauf. Normalerweise zeigt sich der River als romantisches, blaues Flüsschen…
Temperaturen: nach wie vor um die 38° C, in der Nacht kühlts ein bisschen ab, so auf 26°C. Das gibt Durst!!! Den Samstag Abend verbrachten wir deshalb im Pub von Kalbarri, mit Livemusik, witzigerweise dieselbe Bluesband, die wir schon in Freeo (Freemantle) hörten.

Nach einigen 100 Kilometren mit ein paar Roadhouse-Stops kamen wir in der Shark Bay an. Ausser zwei Höschen, 10‘000 Vögeln  und mehreren Millionen Fliegen sahen wir im Francois Peron National Park leider keine Tiere. Die Fahrt durch den Park selber war aber geil – etwa 70 km Sandpist (Küre ist gefahren, ist also nix passiert J ).

Next Stop war  Monkey Mia – Delphine gucken war angesagt. War eindrücklich, diese Tiere mal so nahe zu sehen. Zwei mal morgens werden vier der etwa  15 Dolphins mit einem leckeren 1,5kg schweren Fisch gefüttert. Die Meeressäuger leben da im offenen Meer und kommen öfters mal am Strand vorbei und machen „Seightseeing“, vorbei an den hundert Touristen, die entzückt am Ufer stehen.
Nachdem die Show vorbei war, besuchten wir eine Perlenfarm, die spezialisiert auf Black Pearls ist. Die Kügelchen waren zwar schön, aber schweineteuer (für das Geld kaufen wir uns dann lieber ein paar Opale J ).
Auf der Weiterfahrt Richtung Carnarvon schauten wir bei etwa 40° C noch im Eagle Bluff vorbei – das ist eine grosse Bucht. Wir hatten Glück und sahen in der Tat einen Shark! Das Tier sah hungrig aus, deshalb liessen wir ein erfrischendes Bad im Meer aus…

Nun sind wir auf einem Campingplatz in Carnarvon, wo gemäss anderen Touristen So eine Art Phytons rumkurven, und im Showerblock (Dusche/WC) hat es Foxis (= Fledermäuse). Wird sicher lustig *hihi*.

Ein Kommentar

  1. Hi
    Da habt ihr ja schon so einiges erlebt… weiterhin viele spannende Abenteuer und ich freue mich schon auf den nächsten Bericht.
    Gruss Günz

Der Beitrag wurde am 8. März 2011 um 14:59 veröffentlicht und wurde in der Kategorie Allgemein gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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